Mein Israel

 

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Ich bin wieder zurück.

Nachdem ich zwei Stunden im Sicherheits-Check (mit allem drum und dran: durchleuchten, auspacken, Körper abtasten) am Ben Gurion Flughafen verbracht hatte (vermutlich wegen des jordanischen Stempels in meinem Pass) ging mein Flieger 16:00 nach München. Bei der dortigen Kontrolle für den Flug nach Berlin wurde mir zu meiner grossen Überraschung mitgeteilt, ich haette ein Taschenmesser in meinem Handgepäck. Naja, keine Kontrolle ist perfekt und auch israelische Sicherheitsdienstmitarbeiter machen Fehler. Ich hoffe nur, sie machen sie immer bei denjenigen, die Israel wohlgesonnen sind... Jedenfalls bin ich kurz nach 22:00 wohlbehalten in Berlin gelandet. Dass hier so viele Deutsche rumlaufen und ich jeden Scheiss verstehe, daran muss ich mich erst wieder gewöhnen.

1.3.07 22:30


Nachdem ich meine Zeit im Kibbutz ein wenig schweren Herzens beendet und ein paar tage in Jerusalem verbracht habe, wo Om. am 15. seinen Geburtstag feierte, holte ich am So. Morgen Sandra und Spichi vom flughafen ab. Die beiden wollen ihre Semesterferien hier in Israel verbringen.

Die ersten beiden Tage verbrachten wir bei sonnigem Wetter und ungefähr 20 Grad in Tel Aviv, schlenderten ein ums andere Mal die Strandpromenade entlang, durchstreiften Downtown und liessen uns Falafel schmecken. Das Old Jaffa Hostel, in dem wir logierten ist sehr charmant und liegt mitten im atmosphärischen Yafo-Viertel, nicht weit entfernt vom alten Hafen.

Danach gings Richtung Norden, genauer nach Nazareth, wo Maria die Geburt Jesu verkündigt wurde. Hier kam Spichi als Student der Religionswissenschaften voll auf seine Kosten. Wir übernachteten im "Sisters of Nazareth" - wahrscheinlich das Hostel mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis im Heiligen Land. Auch jenseits der Hostelmauernerlebten wir eine Menge Gastfreundlichkeit. Ähnlich wie Jerusalem ist Nazareth auf Hügeln erbaut, wenn es auch wesentlich kleiner ist - aber nichts deto trotz sehr lebendig. Als wir auf dem Weg vom Altstadt-Markt aufwärts waren, um den Ausblick von oben auf die Stadt zu geniessen, wurden wir von einem Einwohner eingeladen ein paar Fotos von seinem Dach zu machen. Dabei blieb es allerdings nicht. Wir bekamen Kaffee und Saft serviert, Kettchen geschenkt und einen Einblick in das Familienfotoalbum.

Von Nazareth gings weiter ins nicht allzu weit entfernte Tiberias am See Kineret (Genezareth). Auch wenn wir ein Drei-Bett-Zimmer für uns hatten, war das Hostel eine Enttäuschung: Laut, dreckiges Bad, dubioser Hostelbesitzer (die Sorte "überfreundlich", die einen skeptisch werden lässt). Wir haben uns Fahrräder ausgeliehen und eine Tour entlang des Sees Richtung Süden unternommen bis zu der Stelle, an welcher der Fluss Jordan den See verlässt. Wie ich schon bei meinem Grenzübertritt nach Jordanien festgestellt habe, ist die Erscheinung des berühmten Jordan eher armselig - ungefähr mit der Spree in Cottbus vergleichbar. Aber in einer gegend mit relativ wenig Wasser, wahrscheinlich schon bedeutsam.

Nächste Station war Haifa - eine sehr entspannte Stadt am Shabbat - ist nicht mit der Leere der Jerusalemer Innenstadt vergleichbar. Natürlich stand ein Besuch der Bahai-Gärten auf dem Programm. Das Port Inn hostel war sehr nett, wenn die Strasse auchziemlich laut des Nachts. Von Haifa haben wir einen Ausflug nach Akko gemacht, uns die Altstadt sowie die Kreuzfahrerfestung angeschaut und im nahe gelegenen Kibbutz Lohame Hagetaot das Ghetto-Fighter Museum besucht.

Von Haifa gings mit dem Zug nach Jerusalem. Das ist nicht die schnellste Art des Reisens in Israel, aber ebenfalls billig und im letzten Abschnitt, wenn der Zug die Jerusalemer Berge erklettert ein wunderbarer Ausblick.

In ein paar Tagen ist Purim, so etwas wie der jüdische Karneval - einer der wenigen fröhlichen Feiertage. Überall gibt es Kostüme und entsprechende Accessoires zu kaufen. Die Ultra-Orthodoxen sind, so weit ich weiss, vom Wehrdienst entbunden, was offensichtlich solche Mütter nicht davon abhält, ihren Söhnen Spielzeug-Waffen zu kaufen, wie mir eine Jerusalemer Strassenszene offenbarte: Nur eine der vielen Widersprüchlichkeiten, die einem hier begegnen...

28.2.07 15:00


Nach drei Wochen habe ich mir mal wieder zwei Tage Auszeit genommen und beschlossen die Zeit im Makhtesh Ramon (Ramon-Krater) zu verbringen. Der liegt etwa 90 km noerdlich vom Kibbutz, idt knapp 40 km lang und bis zu 9 km breit. Die Hoehe der noerdlichen Steilwand gegenueber dem Kraterboden misst ca. 350 m und der Blick von dort oben ist atemberaubend. Im Krater gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Gesteinsartenin verschiedenen Farben. Entstanden ist der Krater nicht etwa durch Vulkantaetigkeit, sondern durch die Erosion eines etwa 2000m Hohen Berges aus Sandstein der durch tektonische Verschiebungen der afrikanischen und der eurasischen Platte, die hier aneinander grenzen einst entstanden war. Der Makhtesh ist somit eine weitere Einzigartigkeit, die dieses kleine Land zu bieten hat.

Mizpe Ramon, die kleine Stadt am Kraterrand macht einen ziemlich armseligen und trostlosen Eindruck. Die meisten Haeuser stammen aus den 50er und 60er Jahren, an denen ist nichts passiert, ausser dass sie aelter geworden sind. Wenige Menschen sind unterwegs - meist aeltere, viele russischsprachige Einwanderer, wie man schnell hoeren kann. Der einzig belebte Platz ist vor einem Supermarkt. 90 % der Leute hier sind Soldaten, die auf einen Bus warten, der sie in eines der zahlreichen Trainingscamps hier im Negev bringt(ueber den Krater brausen immer wieder Kampfjets der IAF, teilweise auch unter einem im Tiefflug). Aber wegen des Stadtlebens bin ich ja nicht hergekommen, sondern um in der faszinierenden Kraterlandschaft zu wandern... Unterwegs kann man festsellen, dass die Wueste gar nicht so tot ist, wie man allgemein annimmt. Nein, die Wueste lebt! Im "Bio-Ramon" in Mizpe kann man sich ueber die Vielfalt der hiesigen Kleinfauna informieren und sich von einem netten Biologen einiges Wissenswertes und auch Ueberraschendes erklaeren lassen: Etwa, dass Schnecken die "Coca Cola" der Wueste sind oder man kann sich ueber das Sexualleben von Stachelschweinen aufklaeren lassen. Man kann sich die putzigen Fat Dessert Rats anschauen, die eigentlich gar keine Ratten sind und Spinnen, Schlangen, Reptilien, ... Neben den Kleintieren gibt es hier auch Woelfe, sogar Leoparden wurden gesichtet. Das kuriose am Makhtesh ist, dass durch seine Lage sich hier Tiere und Pflanzen von beiden Kontinenten - Afrika und Asien - finden lassen.

Geschockt war ich, als ich zurueck im Kibbutz war und am nachsten Tag vom Anschlag in Eilat erfuhr. Das ist ja nicht allzu weit entfernt und zwischenzeitlich hatte ich auch ueberlegt an meinen freien Tagen dahin zu fahren. Es war das erste Selbstmordattentat seit April letzten Jahres und der Attentaeter ist wohl aus dem Gazastreifen ueber die schwer zu kontrollierende aegyptische Grenze eingedrungen und hat sich mit einer russischen 15 kg-Panzermunition in die Luft gesprengt. Etwas befremdlich ist der schwarze Humor mit dem die Israelis solche Ereignisse verarbeiten. Aber es gab wahrlich Zeiten, da es wesentlich schlimmer war und die Israelis haben gelernt, damit irgendwie zu leben und psychologische Barrieren entwickelt.

1.2.07 16:31


Die letzte Woche war ziemlich interessant. Ich habe fast jeden Tag woanders gearbeitet. Mittwoch ist in der Regel Projekttag - da werkeln wir mit vielen Leuten an einer Art Anerkennungsplatz fuer die Geldgeber, Gruender und Pioniere des Kibbutz. Der Platz liegt direkt am See und besteht aus halbkreisfoermig angeordneten Stelen. Wir bauen aus Schilfrohr eine Ueberdachung - das wird so eine Art ueberdimensionaler Pavillion. Der Platz selber wird mit Naturstein (Schiefer, glaube ich) 'gepflastert'. Da habe ich letzten Mittwoch geholfen, nachdem ich oefters mit der Schilfrohrverarbeitung beschaeftigt und etwas gelangweilt war. Nebenbei habe ich mal Caterpillar fahren gelernt. Ist letztlich auch einfacher als Auto fahren, macht aber doch ne ganze Menge mehr Spass. Man kann kann ein bisschen herumspielen und sich dabei hinter furchtbar wichtigen Angelegenheiten verstecken.

Vor dem Mittag wurden ein paar helfende Haende in der Winzerei gebraucht, weil Flaschen fuer den Transport vorbereitet werden mussten und der Wind ein paar Kistenstapel umgestossen hatte. Wenn man schonmal da ist, darf natuerlich auch eine kleine Weinverkostung nicht fehlen, vor der Mittagspause. Israelischer Wein gilt im allgemeinen als Mittelklasse und auch den hiesigen kann man durchaus trinken.

Meine kulturelle Integration macht derweil Fortschritte. Ich war letztes Wochenende fuer die Crew eingeteilt, die sich um die Mahlzeiten kuemmert. Das hiess auch, sich an zwei Tagen vorher zu treffen und einen Song einzustudieren, so dass ich jetzt mein erstes hebraeisches Lied singen kann, ist zwar ne kitschige Wuestenliebesschnulze, aber immerhin. Von Joseph, meinem Mitbewohner, habe ich mir ein weisses Hemd geborgt und wir haben zusammen anprobiert, was wir am besten anziehen. Das war durchaus nett. Ich geniesse die Shabbatessen im allgemeinen sehrund es war etwas besonderesetwas dazu beizutregen. Vielleicht ruehrte meine Hochstimmung am Freitag auch von dem Umstand, dass ich den besten Job von allen erwischt hab - sechs grosse Schokoblechkuchen in Stuecke schneiden. Hin und wieder faellt da natuerlich etwas Auschuss an.

28.1.07 16:02


ein erfahrungsbericht von denise

nach drei tagen regen in haifa und den dortigen unerwarteten kühlen temperaturen beschloß ich den ausschweifenden silvesterpartys in jerusalem aus dem weg zu gehen und mir 'nen ruhigen tag bei thomas in der wüste zu gönnen. gesagt getan und so kam ich nach acht stunden anreiseweg in neot smadar an. der kibbutz strahlte eine unübersichtliche feriencamp athmosphäre aus. so das thomas trotz zwei wöchiger anwesenheit nicht in der lage war die für mich vorgesehene gästeunterkuft zu finden. fast verzweifelt klopften wir am falschen caravan an dessen bewohner uns eine runde durch den kibbutz chauffierte um dann festzustellen das meine gästematratze sich im direkt angrenzenden caravan befindet-großartig diese immerwieder chaotische hilfsbereitschaft in israel.
erste handlung des restlichen abends war silvester konsequent zu verschlafen. dies fiehl mir auch nicht wirklich schwer den nach den rumgeballere in haifa war die ruhe im kibbutz eine reine wohltat.am nächsten morgen holte thomas mich früh um 8.30 zum frühstück ab. denn dank gästestatus durfte ich drei stunden länger als alle anderen schlafen, welche schon zwei stunden arbeit hinter sich hatten.
nach dem großartigen frühstück (bis auf ein bisschen käse gab es nur frisches gemüse etc. ein paradies für ökofreaks und veganer) durfte ich thomas zu seinem aktuellem arbeitsplatz begleiten- dem ziegenstall!!! (eine vorausetzung für den kibbutzbesuch war meine bereitschaft mitzuarbeiten.) die aufgabe des morgens war die ziegenherde gassi zuführen. einfacher gesagt als getan denn ziegen sind bekanntlich herdentiere und somit vollkommen überfordert und panisch sobald sie aufgrund einer individuellen fressorgie am wegesrand den anschluss zur herde verlieren. unsere aufgabe bestand darin dieses zu vermeiden oder einzelnen ziegen hinterherzurennen und sie zurückzutreiben. dies alles geschieht mit krach und verbal streng geäußerten aufforderungen wie boi (komm) oder auch yalla (los gehts.). schnell stellte ich fest das ich ein wenig zu unautoritär für den job bin.
nach zweistündigen spaziergang wurden die ziegen noch mit wasser versorgt und man ließ mich mit der herde allein!!! 200 ziegen und ich -hallo- ich warte immer noch auf mein ziegenhüterinnenzertifikat!!!-alle waren netterweise mit fressen beschäftig und hatten beschlossen nicht wegzurennen, so das sie einige zeit später ins gehege zurückgetrieben werden konnten. jetzt war erstmal teepause angesagt-von arbeitsstress kann man hier wirklich nicht sprechen.
dann war es auch schon wieder zeit zum essen nach einem großartigem mittagessen im speiseraum-gewöhnungsbedürftig finde ich immernoch die regel: "nach möglichkeit bitte nicht verbal komunizieren." hatte ich den nachmittag frei und erkundigte den kibbutz. dies allerdings mit einem schlechten gewissen da alle um mich herum am arbeiten und rumwuseln waren. nachdem ich mir eine weile die sonne ins gesicht schienen ließ und mich vom ziegenhüten erholte (am kibbutz eigenen see-eine oase in der wüste) erkundigte ich noch ein wenig die wunderschöne, kahle, bergige, kleinwenig bizarre umgebung. später holte mich thomas dann zum abendessen ab (ich hab schon lange nicht mehr so regelmäßig und gesund gegessen wie dort). anschließend gingen wir mit zwei anderen Kibbutzniks(!?) zum etwas entfernten kibbutzeigenem cafe um dort schokowaffeln, eiscreme, und goldstar zu genießen. der rückweg wurde noch ein kleiner horrortrip. thomas und ich hatten beschlossen zu laufen und nicht mit den anderen zurückzufahren. auf halben weg hörten wir dann enorm lautes, nahes geheul von wölfen? hunden? wobei thomas dann in aller ruhe erzählt das es natürlich hier wölfe gebe. ich als kleiner/großer angsthase/stadtkind wäre am liebsten losgerannt
worauf thomas dann ganz beruhigt auf mich einredete das das auch nix bringen würde da das getier auf jeden fall schneller wäre-dankeschön!!!
unangenagt kamen wir dennoch gesund im kibbutz an. nach diesem großartigem tag schlief ich mit den geräuschen der wildnis-maschinengewehrfeuer/ explosionen-vom naheliegendem militärstützpunkt sowie dem nagen der mäuse in den caravanwänden ein. morgens um 7.20 wurden wir dann zur haltestelle gefahren wo wir den ersten bus richtung jerusalem erwischen wollten. das zeitige aufstehen wurde mit einem wunderschönen morgen belohnt der die wüste kurz nach sonnenaufgang in wunderschönen pastellfarben erstrahlen ließ. riesengroßes dankeschön nochmals und ich hoff die haben dich wieder reingelassen.
noch ne angenehme zeit in israel, lass es dir gut gehen, bis im frühjahr denise (fotos sind fertig ich poste sie sobald ich einen scanner in der nähe habe)

14.1.07 14:09


Die Tage sind gegenwaertig wenig spektakulaer hier, aber nicht eintoenig - wenn auch das Aufregende der Anfangszeit verflogen ist. Hin und wieder gibt es noch die Momente des Aussergewoehnlichen waehrend der Arbeit - Traktorfahrenlernen zum Beispiel. Obstbaeume beschneiden hat auch seinen Reiz, man kann ein bisschen kreativ sein. Mittlerwile hat die Mandelbluete begonnen. Das ist schon ein ungewoehnlicher Anblick - diese weissen-zartrosa Blueten mitten im Januar.

Inzwischen vermisse ich doch ein paar Dinge des staedtischen Kulturlebens - Kino etwa, und zeitweilig finde ich es doch etwas anstrengend, immer durch die Uebersetzungsfilter zu kommunizieren (haette ich doch meinen Babelfisch mitgenommen) Auch wenn ich mich manchmal dabei ertappe, dass ich auf englisch vor mich hindenke, ist es doch mitunter schwer auf, ohne die Nuanciertheit und Vielschichtigkeit der Sprache auszukommen, die einem am vertrautesten ist. Gute Buecher vermisse ich auch. Es gibt hier zwar eine Bibliothek, auch mit einigen deutschsprachigen Buechern, aber der groesste Teil ist ziemlicher Schrott...

Manchmal stellt sich mir die frage, ob ein laengeres Verweilen an einem Ort wirklich dazu fuehrt, dass man ein intensiveres, detailreicheres Bild bekommt oder ob man eher abstumpft. Andererseits habe ich noch keine Lust, diesen Ort zu verlassen. Ist nicht schlecht, sowas wie Alltag zu haben und die Abgeschiedenheit hat ja auch ihre ihre positiven, auf ihre Art anregenden Seiten - wo sonst die betriebsame Verdraengung einsetzt, ist man hier auf die eigenen Gedanken zurueckgeworfen.

Vor zwei Wochen war Denise, die sich einen Tag Auszeit von ihrer Bildungsreise zu Israel als Einwanderungsland nahm zu Besuch in Neot Semadar gewesen und anschliessend war ich fuer zwei angenehme Tage mit in Jerusalem. Ich hab schon geglaubt, sie hat sich doch nicht zu einem Gastbeitrag hinreissen lassen und wollte schon ironisch festhalten: Wo niemand schreibt, gibts auch nichts zu lesen! - aber was lange waehrt...

16.1.07 18:44


Das ist schon eine ziemlich stille Stille in der Wueste. Wenn der Wind nicht blaest scheint es keine anderen Geraeusche zu geben als jene die man selbst erzeugt, etwa das metallische Klirren von Steinen. Selbst-, Raum- und Zeitwahrnehmung veraendern sich, wenn nichts weiter zu sein scheint als die Weite der Wueste an einem Samstagnachmittag und mittendrin nur man selbst. Fuer mich wird der erste Tag des neuen Jahres ein ganz gewoehnlicher naechster Tag sein, wie der letzte Tag des Jahres dann ein ganz ordinaerer gestriger sein wird. Ich wuensche Euch nichtsdestotrotz einen guten Rutsch, wie immer ihr den Jahreswechsel zubringen moegt!
30.12.06 20:17


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