Mein Israel

 

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Die letzte Woche war ziemlich interessant. Ich habe fast jeden Tag woanders gearbeitet. Mittwoch ist in der Regel Projekttag - da werkeln wir mit vielen Leuten an einer Art Anerkennungsplatz fuer die Geldgeber, Gruender und Pioniere des Kibbutz. Der Platz liegt direkt am See und besteht aus halbkreisfoermig angeordneten Stelen. Wir bauen aus Schilfrohr eine Ueberdachung - das wird so eine Art ueberdimensionaler Pavillion. Der Platz selber wird mit Naturstein (Schiefer, glaube ich) 'gepflastert'. Da habe ich letzten Mittwoch geholfen, nachdem ich oefters mit der Schilfrohrverarbeitung beschaeftigt und etwas gelangweilt war. Nebenbei habe ich mal Caterpillar fahren gelernt. Ist letztlich auch einfacher als Auto fahren, macht aber doch ne ganze Menge mehr Spass. Man kann kann ein bisschen herumspielen und sich dabei hinter furchtbar wichtigen Angelegenheiten verstecken.

Vor dem Mittag wurden ein paar helfende Haende in der Winzerei gebraucht, weil Flaschen fuer den Transport vorbereitet werden mussten und der Wind ein paar Kistenstapel umgestossen hatte. Wenn man schonmal da ist, darf natuerlich auch eine kleine Weinverkostung nicht fehlen, vor der Mittagspause. Israelischer Wein gilt im allgemeinen als Mittelklasse und auch den hiesigen kann man durchaus trinken.

Meine kulturelle Integration macht derweil Fortschritte. Ich war letztes Wochenende fuer die Crew eingeteilt, die sich um die Mahlzeiten kuemmert. Das hiess auch, sich an zwei Tagen vorher zu treffen und einen Song einzustudieren, so dass ich jetzt mein erstes hebraeisches Lied singen kann, ist zwar ne kitschige Wuestenliebesschnulze, aber immerhin. Von Joseph, meinem Mitbewohner, habe ich mir ein weisses Hemd geborgt und wir haben zusammen anprobiert, was wir am besten anziehen. Das war durchaus nett. Ich geniesse die Shabbatessen im allgemeinen sehrund es war etwas besonderesetwas dazu beizutregen. Vielleicht ruehrte meine Hochstimmung am Freitag auch von dem Umstand, dass ich den besten Job von allen erwischt hab - sechs grosse Schokoblechkuchen in Stuecke schneiden. Hin und wieder faellt da natuerlich etwas Auschuss an.

28.1.07 16:02
 


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